Ich bin Muk, Zürcher Künstler. Seit Frühjahr 2018 widme ich mich täglich dem Kunstschaffen in meinem Atelier in unmittelbarer Nähe des Schaffhauserplatzes. Meine Werke entstehen in der Regel sehr ungezwungen und frei, häufig durch Zufall oder ungewollte Absicht. Ich betrachte meine Kunst als einen Dialog zwischen meinen vagen Vorstellungen, dem Material und meinen Werkzeugen.

Zu meinem Portfolio als experimentierfreudiger Autodidakt gehören Holzskulpturen, abstrakte Malerei und Lichtskulpturen. Ich lasse mich von der Vielseitigkeit inspirieren und sehe meine Kunst sowie meinen künstlerischen Werdegang als einen stetigen Prozess der Veränderung. Ich bin überzeugt, dass meine multi- und interdisziplinäre Vorgehensweise eine nie versiegende Quelle meiner Kreativität ist.

«Inspiration exists but it has to find you working.»

Pablo Picasso

Ich fühle mich stark mit Pablo Picassos Zitat verbunden. Nichts inspiriert mich mehr als ständiges Arbeiten und Ausprobieren. Zufall und Missgeschicke spielen dabei eine grosse Rolle. In meinem Kunstschaffen gewinne ich das Spiel zurück, das wir als Erwachsene verloren haben.

Meine Erfahrung, dass aus vermeintlichen Fehlern zuweilen die prägendsten Ergebnisse entstanden, haben mich mutiger und furchtloser gemacht. Eine weisse Leinwand oder ein rohes Stück Holz ängstigen mich nicht; sie wecken in mir Vorfreude auf unendliche Möglichkeiten.

Natürlich sind Übung und technisches Know-how wichtig für kreative Prozesse. Konstantes Arbeiten, Neues ausprobieren sowie die Weiterentwicklung meiner Fingerfertigkeiten sind entscheidend. Mehrtägige Unterbrechungen bringen mich aus dem Konzept. Sollte ich dennoch ins Stocken geraten, auf eine Blockade stossen, bin ich in der glücklichen Lage, einfach die Disziplin zu wechseln.

Erfahrung kann auch hinderlich sein, beispielsweise wenn zu klare Vorstellungen den kreativen Prozess dominieren. Mittlerweile habe ich Techniken entwickelt, um mich von diesen Anhaftungen zu lösen. Trotzdem schaffe ich das nicht immer. In solchen Momenten erinnere ich mich, dass nichts ohne Grund geschieht und dass es normal ist, Kreationen zu verwerfen. Man muss grosszügig mit sich selbst sein: Warum sollte alles gelingen?

creado (Name meiner Website) ist eine zweiteilige Wortkreation, bestehend aus crea und do. Der erste Teil stammt aus dem englischen Wort creative. Die Endsilbe do ist an ein Wort im Japanischen angelehnt, bekannt beispielsweise aus Budo, Judo oder Aikido. Ein traditioneller Begriff, der Weg bedeutet und das Praktizieren sowie Gestalten eines Weges miteinschliesst. In diesem Sinne bedeutet creado einen kreativen Weg beschreiten.